Das Leben von Pater Matthias Utters OFM +
Was uns ein Priester, Psychologe und Arzt sagen wollte.
Pater Matthias Utters
* 9. Juli 1934 in Dockweiler
† 19. September 1986 in Hermeskeil
Er war ein deutscher Franziskaner.
Pater Matthias Utters - Sein Leben:
Kurz nach seinem Abitur trat er in den Franziskanerorden ein. Nach theologischen Studien in Mönchengladbach wurde er 1962 zum Priester geweiht. Anschließend studierte er Psychologie und Medizin. Insbesondere war er in der Priester- und Schwesternseelsorge, als Leiter von Exerzitien für verschiedene Gruppen und als Psychotherapeut in täglicher seelsorgerischer Beratung, tätig. Er war Guardian des Franziskanerklosters in Hermeskeil und Beauftragter für spirituelle Dienste. 1977 gründete er an der Franziskaner-Pfarrei St. Matthias in Euskirchen den Johannes-Chrysostomus-Chor, da er sich zu „Ausdrucksformen ostkirchlicher Frömmigkeit" hingezogen fühlte.
Sein Leben war von schwerem Leiden geprägt. Er litt sowohl an einer Netzhautablösung als auch an Krebs. Sein linker Arm musste operativ entfernt werden und in seinen letzten Lebensjahren ein Stützkorsett tragen. Zudem war er schwerhörig.
Er bezeichnete sein Leiden als „Lernleiden“: Die Blindheit habe ihn gelehrt, den Menschen von innen zu erspüren; auch die Schwerhörigkeit habe ihn gezwungen, das Leben anzunehmen, liebenswürdig zu fragen und nicht den anderen die Schuld zuzuweisen.
Er engagierte sich für die Mission und unternahm in diesem Zusammenhang noch kurz vor seinem Tod eine Reise nach Hongkong, Taiwan und Brasilien.
Seinen letzten Gottesdienst feierte er am 14. September 1986.
Zitiert aus
Externe Literatur:
Pater Herbert Schneider OFM:
Himmel ist hier. Der wunderbare Mensch Matthias Utters.
2. Auflage.
Johannes-Verlag, Leutesdorf 1997.
ISBN 3-7794-1394-9
Viele der Andachten und Meditationen von Pater Matthias Utters wurden in Buchform veröffentlicht, seine Ansprachen teils auch auf Kassetten verbreitet.
Kostenlos lesbar und zum Download unter
www.matthias-utters.de
"Achte auf Deine Gedanken, sie sind der Anfang Deiner Tagen. "
Sprichwort


